Zur Entstehung von R3D:
Angefangen hat die Geschichte mit der Faszination für den Membranbau, die die Gründer im Laufe Ihres Architekturstudiums an der TU Wien entwickelten. Der Membranbau hat eine elegante und zugleich dynamische Formensprache, die dabei auf exakten mathematischen Gesetzen beruht. Designen im Membranbau ist somit nicht nur ein freies plastisch - skulpturelles Formengestalten, sondern ein Zeigen von gestalterischen Möglichkeiten unter naturwissenschaftlichen Bedingungen. Membranflächen sind gegenläufig gekrümmte, sattelflächen-förmige Flächen. Man kann sich Ihr Verhalten vorstellen, wie eine Seifenhaut, welche an Ihren einzelnen Oberflächenpunkten eine in alle Richtungen ausbalancierte und annähernd gleiche Oberflächenspannung besitzt. Die gesamte, entstehende Form ist somit optisch ausgeglichen und erinnert so an die diversen Formen der Natur. Die mathematischen Grundsätze der Seifenhaut-Flächen, sogenannter "Minimalflächen", wurde eingehend untersucht, eine Bautechnik mit hohem Innovationsgrad war die Folge.
Nun galt es, diese Möglichkeit ins praktische Leben zu integrieren: Als der Gründer Wolfgang Rothenthal grosser Fan von Übernachtungen in der Hängematte, beim betrachten des Sternenhimmels, dafür eine Überdachung für seine Hängematte gebraucht hatte, bestenfalls noch zusammen für Kollegen und eine Gruppe von Personen, so hat er angefangen, daraus ein Hängematten-Zeltdach Projekt, genannt wild.life.project, zu entwickeln. Später wurde aus dem Hängematten Dach dann ein dynamique3 genanntes Gruppenzelt für Music-Festivals. Auf der Suche nach Sponsoren, die den Bau von Dynamique3 ermoglichen sollten, fanden wir dann ein Salzburger Getränke - Unternehmen, dass sich dann gleich dafür interessierte, ein massgeschneidertes Sport - Event - Zelt für sich zu bekommen. Es wurde nun durch die Gründer Rohm und Rothenthal, sowie in Zusammenarbeit mit Robert Wehdorn-Roithmayr intensiv an einem neuem Zelttyp, dynawing , geplant, präsentiert, verhandelt und den Bau eines Prototypen organisiert. Im Sommer 2007, gab es nun diesen 11 mal 15 Meter grossen Prototyp und sein Erscheinen wurde als voller Erfolg begrüsst. Zurzeit wird der prototyp noch in einigen technischen Details überarbeitet und in einer Machbarkeitsstudie auf Realisierung in Serienproduktion untersucht.
Und die Gründer beschlossen, nun weitere Bauten ausführen zu wollen, denn ihre Ideenlandschaft ist sehr weit und zeigt noch viel ungenütztes Potential. So wurde Anfang 2008 beschlossen, R3D als Unternehmen zu gründen. Nach etwa anderthalb Jahren, und etlichen Überlegungen zum Unternehmenskonzept kann es im Herbst 2009 nun endlich soweit sein, uns aus den Startlöchern nach vorne zu bewegen.
....to be continued....